Klassische Homöopathie für Tiere

Klassische Homöopathie für Tiere
Karin Heintzel

Klassische Homöopathie | Bachblüten und Blutegel-Therapie

Seit Juni 2004 betreibe ich eine Tierheilpraxis für klassische Homöopathie.
Ich führe ausschließlich Hausbesuche durch, da es für sie und ihr Tier entspannter ist, in der gewohnten Umgebung zu verbleiben. Ich habe mich auf klassische Homöopathie spezialisiert, biete jedoch auch die Bachblüten-Therapie an, dort, wo sie angezeigt ist.

Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie ist ein durch Samuell Hahnemann (1755-1843) begründetes medikamentöses Therapiekonzept, welches das Individuum immer als Ganzes betrachtet. Es regt die vorhandene Heilungskraft “genannt Lebenskraft” an, den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen bzw. gesund zu werden.
Die Grundsätze der Homöopathie sind das Simileprinzip, die Arzneimittelprüfung am Gesunden und die Dosierung.

“Similia Similibus curentur”
- Ähnliches werde mit Ähnlichem behandelt -
Nach diesem Prinzip wird versucht das Symptomenbild des Patienten mit allen auch noch so unwichtig erscheinenden Charakteristika in Einklang mit einem passenden Arzneimittelbild zu bringen.

Homöopathische Arzneimittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein und erzeugen bei gesunden Menschen Symptome psychischer und physischer Art. Mithilfe dieser Prüfungen entstehen Arzneimittelbilder, die durch Symptome klinischer Erfahrungen ergänzt werden.

In der klassischen Homöopathie werden potenzierte Arzneimittel verabreicht, das bedeutet, die Mittel werden nach strengen Regeln stark verdünnt und verschüttelt. Man nennt diesen Vorgang auch dynamisieren und die so hergestellten Arzneien wirken um ein vielfaches stärker, aber auch sanfter, als die Ursubstanz. Die Arzneimittel werden in Form von Globuli (Milchzuckerkügelchen als Trägersubstanz), oder Tropfen (Alkohol als Trägersubstanz) verabreicht.

Diese Therapieform eignet sich sowohl für akute, als auch für chronische Erkrankungen.

Selbst bei schulmedizinisch austherapierten Fällen erfährt der Patient Linderung und zum Teil sogar Heilung seiner Beschwerden.
Eine homöopathische Fallaufnahme (Anamnese) braucht viel Zeit und Sorgfalt, und je genauer sie ihr Tier in seiner Gesamtheit beschreiben können, umso erfolgversprechender ist die Therapie.

Bachblüten-Therapie

Die Bachblüten-Therapie ist eine der sanftesten und erfolgreichsten Methoden zum Ausgleich negativer Gefühlsmuster und zu Lösung von Blockaden. Sie kommt, wie die klassische Homöopathie aus dem Humanbereich und wird seit ca. 20 Jahren auch bei Tieren angewandt.

Es existieren 38 Blütenkonzentrate, die in verdünnter Form verabreicht werden. Am bekanntesten sind sicher die Rescue-Tropfen, die als Notfall-, oder auch Erste-Hilfe-Tropfen bei Traumen aller Art, sowohl psychischen als auch physischen, eingesetzt werden.
Auch bei dieser Therapieform findet eine intensive Befragung statt, um die passenden Blüten zu ermitteln.

Blutegeltherapie

Die, seit etwa 3000 Jahren in der Humanmedizin eingesetzten Egel (Hirudo medicinalis) kommen auch in der Tierheilbehandlung immer mehr zur Anwendung.

Der Speichel (Salvia) des Blutegels, den er beim Beißen und Saugen, auch beim Loslassen ausschüttet enthält viele, zum Teil noch unbekannte Stoffe, die u. a. entzündungshemmende und antibiotische Wirkungen haben.
Der Biss des Egels wird von den Tierpatienten scheinbar als etwas Natürliches empfunden und in der Regel gut toleriert.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Akute und chronische Hufrehe, Spat, Schale bei Pferden, Hüftgelenksdysplasie, Spondylose, Leckekzeme bei Hunden, sind nur einige Beispiele, wann die „kleinen Heiler“ zum Einsatz kommen können.

Auch bei den verschiedenen Erkrankungen des Sehnenapparats ist die Blutegelbehandlung angezeigt. In Verbindung mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung werden gerade bei chronischen Krankheitsprozessen die besten Ergebnisse erziehlt.

Tierheilpraktikerin Karin Heintzel